Affeltrangen, das Eldorado für Motorenfans

Am kommenden Wochenende, 8. und 9. August, findet in Affeltrangen das «Motorfestival» statt. Der Anlass bietet viele Attraktionen für jede Altersgruppe und jedes Geschlecht.
Monika Wick

Aufmerksamen Passanten dürfte die spezielle Konstruktion schon aufgefallen sein, die in Affeltrangen steht,  direkt an der Strasse die nach Märwil führt. «Das ist die grösste, transportable ‹Wall of Death› der Welt», erklärt Michi Stamm und fügt an: «Sie verfügt über eine sechs Meter hohe Steilwand, an der Motorradfahrer ihre Runden drehen.» Die «Wand des Todes» ist nur eine der zahlreichen Attraktionen, die das Motorfestival den Besucherinnen und Besuchern am kommenden Wochenende bietet.

Neben den Live-Shows und der Ausstellung von Saurer-Lastwagen, Oldtimer-Traktoren sowie Mofas und Kleinmotorrädern gibt es einen Industrie- und Handwerkermarkt mit rund 40 Ausstellern. Für die Kinder gibt es einen speziellen Park sowie ein Bobby-Car-Rennen. «Männer haben hier sowieso ihren Spass, uns ist ein Anliegen, dass sich auch Kinder und Frauen unterhalten fühlen», sagt OK-Präsident Michi Stamm mit einem Augenzwinkern. Für das leibliche Wohl sorgen eine Festwirtschaft und eine Bar, für musikalische Unterhaltung vier Live-Bands. 

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«Männer haben hier sowieso ihren Spass, uns ist ein Anliegen, dass sich auch Kinder und Frauen unterhalten fühlen.»

Zurück zu den Wurzeln nach Affeltrangen

Den Grundstein für das «Motorfestival» legte Michi Stamm bereits im Jahr 2017. Damals fand der Anlass in kleinerem Rahmen auf dem Affeltranger Schulhausplatz statt. «Wir waren sogar froh, wenn mal ein altes Auto vorgefahren war», erzählt er lachend. Danach fand das Festival im zürcherischen Elgg statt und entwickelte sich im Lauf der Jahre zum Publikumsmagnet mit mehreren Tausend Gästen. Da auf dem Areal in Elgg gebaut wird, kehrt das «Motorfestival» an den Ort seiner Entstehung zurück. Auch hier rechnet Michi Stamm, sofern das Wetter mitspielt, mit rund 8000 Besucherinnen und Besuchern. Nach Wunsch können diese auch auf dem Gelände campieren.

 

Die Begeisterung für Motoren und Oldtimer ist in der Familie Stamm allgegenwärtig. «Mein Vater hatte ein Töffgeschäft, ich habe Töffmech gelernt und mein Bruder fuhr Töffrennen», sagt Michi Stamm. Noch heute werde auch das Auto, dass sein Grossvater 1948 gekauft hat, in der Familie gefahren. «Mir ist es wichtig unsere Begeisterung zu teilen und diese Kultur am Leben zu erhalten.»

www.motorfestival.ch

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