Die Spitex entwickelt sich gut

An der ersten Generalversammlung der Spitex Mittelthurgau, SMT AG, haben die 13 Gemeinden als 100‑prozentige Aktionäre ein klares Zeichen gesetzt: Sämtliche traktandierten Geschäfte wurden einstimmig genehmigt.
red.

Im Zentrum der ersten Generalversammlung der Spitex Mittelthurgau SMT AG standen die Jahresrechnung 2025, die künftige Finanzierung von Leistungen im Bereich Unfall-, Militär- und Invaliden-versicherung (UV, MV, IV) sowie die Weiterentwicklung der Organisation. Die Gemeinden unterstrichen ihr Vertrauen in die Arbeit und Führung des gesamten Verwaltungsrates. Das Geschäftsjahr 2025 war geprägt von der erfolgreichen Überführung des bisherigen Vereins in die neue Aktiengesellschaft. Gleichzeitig entwickelte sich der operative Betrieb stabil: Der betriebliche Ertrag stieg von 7 Millionen Franken auf 7,5 Millionen Franken. Die Rechnung weist einen Verlust von rund 104’000 Franken aus. Die Generalversammlung genehmigte die Jahresrechnung 2025 einstimmig und erteilte dem Verwaltungsrat Décharge. 

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Faire, nachvollziehbare Lösung

Die SMT AG hat eine frühere Verrechnungspraxis im Bereich UV/MV überprüft und per 1. Januar 2026 angepasst. Die finanziellen Auswirkungen wurden in der Jahresrechnung berücksichtigt; die gemeindespezifische Zuordnung wird derzeit gemeinsam mit den Aktionärsgemeinden geklärt. Der Verwaltungsrat hat dazu den Aktionären einen Vorschlag präsentiert. Ziel ist eine faire, nachvollziehbare Lösung ohne Quersubventionierungen zwischen den Gemeinden. Einstimmig beschlossen wurde zudem, die Restkosten für UV-, MV- und IV-versicherte Personen ab 1. Januar 2027 in die Leistungsvereinbarungen aufzunehmen. Weitere Themen waren der Fachkräftemangel und die Attraktivität der SMT AG als Arbeitgeberin. 

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