Diese Szene im Film zeigt die HCT-Spieler in ihrer Kabine in der Güttingersreuti.

Emotionen aus der HCT-Kabine kommen ins Kino

Der Dokumentarfilm «Locker Room – Zwischen Sieg und Mor- gen» gewährt einzigartige Einbli- cke hinter die Kulissen des HC Thurgau. Produzentin Caroline Gloor hat das Team in der vergan- genen Saison hautnah begleitet und ihren ersten Film gedreht.
Mario Testa

Caroline Gloor, wie kam es dazu, dass Sie diesen Film über den HC Thurgau produziert haben?

Die Idee kam von mir aus. Ich kenne die Leute dort recht gut und auch schon länger. Mich begeistern Filme und ich wollte schon immer ein solches Projekt machen. Sport eignet sich sehr gut für ein Film, es geht um grosse Emotionen. Es war sehr spannend, das Team zu begleiten.

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Sie durften sich frei bewegen in der Güttingersreuti und auch mit in die Kabine. Wie wurden Sie mit ihrer Kamera vom Team angenommen?

Als die Spieler mich kennenlernten, haben sie schnell Vertrauen aufgebaut. Wir hatten einen offenen Austausch. Irgendwann wurde ich Teil dieser Welt. Es ist ein eigener Kosmos, mit den Emotionen im Sport.

Weshalb haben Sie sich als Zürcher Videoproduzentin für den HCT entschieden?

Ich kenne den Kommunikationschef Yves Möri gut, wir waren schon länger im Gespräch. Als ich ihm meine Idee erzählt habe, sassen sie beim HCT zusammen, haben diskutiert und mir dann die Erlaubnis erteilt. Und sie haben auch gesagt, wenn schon, denn schon. Sie öffneten mir alle Türen für diesen Dok-Film. Wenn schon, dann richtig.

Wie oft waren Sie für die kia.ch kia.ch Dreharbeiten in Weinfelden?

Ich habe Ende Dezember 2025 mit den Dreharbeiten begonnen und war während den Playoffs praktisch jeden Tag da. Das waren sicher 30 Drehtage. Alles in allem habe ich fast 60 Stunden Rohmaterial gefilmt.

Nun zeigen Sie den Film am 15. September zum ersten Mal im Liberty Cinema in Weinfelden. Ist er denn schon fertig?

Wir sind jetzt noch in der Postproduktion. Aber er soll pünktlich fertig werden, in Spielfilmlänge.

 

Ist der Film ein Herzensprojekt?

Ja, absolut. Ich finanziere ihn zum grössten Teil auch selbst. Ich hoffe natürlich, dass es noch ein grösseres Interesse gibt am Film und ihn andere Kinos auch zeigen, speziell im Thurgau.

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