Zwei Weinfelder rudern über den Atlantik

Die beiden Weinfelder William Stampfli und Marco Kamm sind Teil des Teams «Atlantx», das im Dezember 4800 Kilometer über den Atlantik rudert. Am 12. September stellen sie ihr Projekt beim Restaurant Stelzenhof vor.
Monika Wick

Den 12. Dezember haben sich die beiden Weinfelder William Stampfli und Marco Kamm sowie ihre Kollegen Andreas Nef und Robin Muntwyler schon lange in ihrer Agenda vermerkt. Das ist nämlich das Datum, an dem das Quartett als Team «Atlantx» zu einem grossen Abenteuer startet. Ihr Plan ist es im Rahmen des Events «The World’s Toughest Row» während 35 Tagen die 4800 Kilometer von San Sebastian de la Gomera auf den Kanarischen Inseln bis nach Nelson’s Dockyard in Antigua zu rudern. 

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«Last Port» Stelzenhof

Am Samstag, 12. September um 16 Uhr, lädt das Team «Atlantx» zu einem gemütlichen Beisammensein mit Grill, Getränken und Snacks zum Restaurant Stelzenhof ein. «Es die letzte Chance, unser Boot vor der Abreise aus nächster Nähe zu erleben und uns Fragen zum Boot, zum Rennen und zu unserem Projekt zu stellen», sagt William Stampfli. 

Fundierte Vorbereitung

«Andreas und ich haben unabhängig voneinander von der Atlantiküberquerung mit dem Ruderboot gehört und beschlossen, die Herausforderung anzugehen», sagt William Stampfli und fügt an: «Von Anfang an war klar, dass wir das Abenteuer zu viert bestreiten möchten.» Die Vorbereitung für ihr Vorhaben ist umfangreich. «Neben dem individuellen Ausdauer- und Krafttraining üben wir regelmässig auf dem Boot – und das bis zu 72 Stunden am Stück» erklärt William Stampfli. Im Weiteren hat das Team ein fünftägiges Training auf dem Meer absolviert und sich auf die verschiedenen Herausforderungen auf dem Atlantik vorbereitet, beispielsweise Navigation auf hoher See, Funk und Kommunikation, Überleben auf See oder Erste Hilfe auf hoher See.

 

Zusätzlich zu seiner Atlantiküberquerung unterstützt das Team «Atlantx» die Krebsliga. «Die Spende stammt hauptsächlich aus dem späteren Verkauf des Bootes sowie aus dem Überschuss des Budgets», sagt William Stampfli. 

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