Der neue Pestalozzi Kindergarten von aussen. Im dreistöckigen Gebäude finden Kindergarten und Sekundarschule Platz.

Der neue Kindergarten schafft zeitgemässen Schulraum

Nach einem Jahr Bauzeit ist es soweit. Die Kindergartenkinder ziehen in den neuen Pestalozzi Kindergarten ein. Auch die Sekundarschule darf sich über zwei zusätzliche Klassenzimmer freuen. Nun kann auch die Bevölkerung den Neubau besichtigen.
red.

Durch den Neubau des Pestalozzi Kindergartens erhält die Primarschulgemeinde Weinfelden modernen und zukunftsgerichteten Lern- und Lebensraum für die jüngsten Schulkinder. Gleichzeitig wird das Gebäude vorübergehend auch von der Sekundarschule genutzt. Damit schafft der Neubau zeitgemässe räumliche Voraussetzungen für den Kindergartenbetrieb und zusätzlichen Schulraum.

 

Der frühere Pestalozzi-Kindergarten war schon seit längerer Zeit ausser Betrieb. Den heutigen Anforderungen für einen modernen Kindergarten entsprach er nicht mehr und eine Sanierung war keine nachhaltige Lösung. Wegen des gleichzeitigen Platzbedarfs der Sekundarschule und für Tagesstrukturen entschied man sich für einen Neubau.

Werbung

Ein langer Weg zum Ziel

Am 24. Januar 2024 stimmte die Schulgemeindeversammlung einem Kredit von 225’000 Franken für die  Plannung und den Architekturwettbewerb zu. Bei der Gestaltung des neuen Kindergartens standen die Bedürfnisse der Kinder und der Lehrpersonen sowie eine flexible und langfristige Nutzung im Mittelpunkt. Die besondere Lage des Grundstücks stellte hohe Anforderungen: der Platz war begrenzt, die Grenzabstände mussten eingehalten und der Erhalt der Blutbuche musste berücksichtigt werden. 

 

Nach Abschluss der Planung beantragte die Primarschulbehörde einen Baukredit von 5,2 Millionen Franken. An der Urnenabstimmung vom 9. Februar 2025 stimmten die Stimmberechtigten dem Baukredit mit einem Ja-Anteil von 73 Prozent zu. Im Sommer 2025 starteten die Bauarbeiten. Trotz des engen Zeitplans konnte der Pestalozzi-Kindergarten fristgerecht fertig gebaut, und die Räume aufs neue Schuljahr 2026/2027 hin bezogen werden. Am Ende hat sich der Aufwand gelohnt.

Das Gelände des neuen Kindergartens kann flexibel genützt werden. Helle, grosszügige Räume, klare Raumbeziehungen sowie vielseitig nutzbare Innen- und Aussenbereiche schaffen zeitgemässe Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen Kindergartenalltag.

 

Das Gebäude stärkt den Schulstandort im Zentrum von Weinfelden, schafft zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Schulraumentwicklung in der Stadt Weinfelden

Blick in ein Kindergarten-Zimmer.

Dank an alle Beteiligten

Die Realisierung des neuen Kindergartens Pestalozzi war nur dank der engagierten Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich. Die Planungs- und Baukommissionen begleiteten das Projekt, während Architektinnen und Architekten, Fachplaner, Bauleitung, lokale Unternehmen und das regionale Gewerbe gemeinsam für die erfolgreiche Umsetzung sorgten.

 

Im Namen der Primarschulbehörde Weinfelden danke ich allen Beteiligten herzlich für ihr grosses Engagement, die qualitativ hochstehende Arbeit und die gute Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank gilt auch der Bevölkerung für das entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung bei der Realisierung des neuen Kindergartens Pestalozzi.

 

Am Samstag, 19. September, zeigt die Primarschulgemeinde das neue Gebäude allen Interessierten anlässlich eines Tags der offenen Türe von 10 bis 14 Uhr. «Wir laden alle Interessierten herzlich ein, das neue Gebäude zu besichtigen.»

 

Thomas Wieland,

Präsident Primarschulgemeinde Weinfelden

Innenräume und Fassade

Im Erdgeschoss befindet sich die erste Kindergartenabteilung mit einem zusätzlichen Raum für den Mittagstisch. Im ersten Obergeschoss finden die zweite Kindergartenabteilung und ein gemeinsames Teamzimmer Platz. Ganz oben, im zweiten Obergeschoss kommen zwei Klassenzimmer samt Gruppenzimmer und Sanitäranlagen unter. Das Kindergartengebäude ist zur Hälfte unterkellert. Alle drei Geschosse wurden gleichwertig organisiert. Dadurch kann die Raumaufteilung auch später jederzeit
geändert werden.

 

Das Gebäude wurde überwiegend aus Schweizer Holz gebaut und kann bei Bedarf um ein zusätzliches Stockwerk erweitert werden. Das hervorstehende Dach schützt die Holzfassade vor Verwiterung. Die präzise Holzbauweise ermöglichte es, den Kindergarten innerhalb von einem Jahr fertig zu bauen. Die grosse Blutbuche vor dem Kindergarten durfte an ihrem Platz bleiben.

Weitere Artikel

Teilen

Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Email
Link kopieren