Doris Naef und Loretta Giacopuzzi vor dem Weinkeller Felsenburg.

Junges Frauen-Duo folgt auf Loretta Giacopuzzi

Loretta Giacopuzzi beendet nach über vier Jahren ihre Zeit als Pächterin im Weinkeller Felsenburg. Inhaberin Doris Naef lobt und bedankt sich bei der Gastgeberin für ihr Wirken und das grosse Engagement. Im September geht es im Lokal weiter mit einem jungen Frauen-Duo.
Mario Testa

Ein grosse Weinauswahl und feine Häppchen. Das können die Gäste im Weinkeller Felsenburg geniessen, seit ihn Doris Naef vor rund 30 Jahren zum charmanten Lokal umbaute und verpachtete. Die vergangenen vier Jahre war Loretta Giacopuzzi Pächterin. «Es war eine sehr schöne, intensive und bereichernde Zeit. Ich habe viel tolle Menschen kennengelernt und wir hatten ein super Team beisammen», sagt sie. «Unsere Gäste  haben es sehr geschätzt, dass sie in den Keller gehen und eine Flasche aussuchen konnten. Der Keller war unsere Weinkarte.» Aus gesundheitlichen Gründen hat Giacopuzzi per Ende Juni die Pacht gekündigt.

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«Hier drin vergisst man, wo man ist. Man könnte überall sein.»

Inhaberin Doris Naef bedauert den Abgang von Loretta Giacopuzzi, war sie doch sehr glücklich mit ihr als Pächterin. «Sie hat mein ursprüngliches Konzept perfekt umgesetzt, den Weinkeller mit viel Charme und Leidenschaft geführt. Sie liebt gute Weine und hat ein grosses Netzwerk zu Winzern», sagt die Künstlerin, welche die Leidenschaft für gute Weine mit Giacopuzzi teilt. «Es hat hier drin ja auch keine Küche, deshalb liegt der Fokus auf dem Wein. Dazu braucht es interessante kalte Platten, Focaccia oder Ähnliches. Das hat sehr gut gepasst in den vergangenen Jahren mit Loretta und ihrem Team.»

Bewährtes Konzept und neuer Flair

Nun hat sie sich auf die Suche nach neuen Pächterinnen für ihr Lokal gemacht – und wurde nach einiger Zeit fündig. «Weiter geht es mit einem jungen Frauen-Team – zwei Freundinnen, welche den Weinkeller Felsenburg ab 1. September führen werden – mit bewährtem Konzept und neuem Flair», sagt Doris Naef.

 

Am Bewährten festhalten wird sie auch bei der Einrichtung, die stimmigen Tische und Stühle hat sie vor 30 Jahren mit Architekt Werner Keller ausgesucht, die Bar als Kunst am Bau selbst gestaltet und so einen besonderes Lokal mitten in Weinfelden geschaffen. «Hier drin vergisst man, wo man ist. Man könnte überall sein», sagt Doris Naef. «Der Weinkeller Felsenburg ist eine Bereicherung für das städtische Umfeld, ein Ort, um sich zu treffen und zu feiern.»

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