Am Samstag, 15. August, traf sich die Grüne Partei Thurgau im Waldschulzimmer in Weinfelden zur Mitgliederversammlung. Im Rahmen des Aufeinandertreffens fassten sie unter anderem sie die Parolen zur Ernährungs- und zur Neutralitätsiniatitive, über die das Stimmvolk am 27. September an der Urne zu befinden hat.
Anders als die Schweizer Mutterpartei, die Stimmfreigabe beschlossen hat, empfehlen die Thurgauer Grünen ein Ja zur Ernährungsinitiative. Obwohl die Grünen den geforderten Selbstversorgungsgrad für «unrealistisch» halten, sehen sie in der Vorlage Ansätze zu einer Aufwertung des inländischen pflanzlichen Lebensmittelanbaus – weg von der tierischen Produktion. Bei der Neutralitätsiniatitive folgt die Grüne Partei Thurgau der Empfehlung von SP-Nationalrätin Nina Schläfli, die die Vorlage vorstellte, und sprach sich einstimmig gegen die Neutralitäts-initiative aus. «Die Initiative schränkt den Handlungsspielraum unnötig ein und schreibt Dinge fest, die bereits in der Bundesverfassung verankert sind», erklärte Nina Schläfli im Vorfeld.


