Überall Mütter, die mit ihren Kindern nach Kleidung und Spielzeug suchen. «Dieses Jahr sind es fast 90 Besucherinnen und Besucher. Ein kleiner Rekord», sagt Organisatorin Ivana Wendel. Normalerweise wird die Kinderkleiderbörse von 60 bis 80 Personen besucht. «Oft kommen die Personen, welche Kleidung und Spielzeug abgegeben haben wieder und schauen sich um», erklärt sie.
«Ich kaufe gerne Kinderkleidung hier, weil sie schon einmal gewaschen wurde. Dadurch geht sie beim Waschen nicht mehr ein und enthält keine Chemikalien mehr.»
Besucherin der Kinderkleiderbörse
Immer etwas Neues
Seit mehr als 40 Jahren findet schon die Kinderkleiderbörse statt. Jedes Jahr organisiert die Frauengemeinschaft Weinfelden zwei Kinderkleiderbörsen. Eine im Frühling und eine im Herbst. «Im Herbst werden vor allem Skianzüge und Jacken gekauft. Spielzeuge kommen auch immer gut an», sagt Ivana Wendel. Die Kleidungsstücke und Spielsachen, die nicht verkauft wurden, werden tags darauf wieder von den Besitzerinnen und Besitzern abgeholt. «Es ist immer unterschiedlich, was die Menschen bringen. Wir hatten einmal zehn Kinderwagen hier, jetzt gerade haben wir nur zwei», erzählt sie. Das Ziel der Kinderkleiderbörse ist, für mehr Nachhaltigkeit zu sorgen. Vieles kann problemlos nochmals benutzt werden. Die Kinderkleiderbörse ermöglicht vielen gebrauchten Kleidungsstücken und Spielsachen ein zweites Leben und schont damit die Umwelt. «Ich kaufe gerne Kinderkleidung hier, weil sie schon einmal gewaschen wurde. Dadurch geht sie beim Waschen nicht mehr ein und enthält keine Chemikalien mehr», sagt eine Besucherin.
Für den guten Zweck
Die Frauen, die den Anlass auf die Beine stellen, verdienen kein Geld daran. Ein Grossteil der Einnahmen bekommen die ursprünglichen Besitzerinnen und Besitzer der verkauften Spielsachen und Kleidungs-stücke. 20 Prozent der Einnahmen werden gespendet. Das Geld geht jedes Jahr an andere Menschen und Organisationen. Das Ziel ist besonders, Menschen aus Weinfelden und dem Thurgau zu unterstützen. Dieses Jahr geht der Erlös an die Spitalclowns der Stiftung Theodora.


