Jennifer Rickenbach mit «Zita the Butler» im Rathaussaal.

Tipps von «Zita the Butler»

Der stationäre Detailhandel steht vor einer Herausforderung. Denn Produkte sind jederzeit online verfügbar und Preise lassen sich einfach vergleichen. Umso wichtiger wird das Einkaufserlebnis vor Ort.
red.

Am 15. September konnte TGshop-Präsidentin Jennifer Rickenbach rund 60 Personen zum Herbstmeeting der TGshop Fachgeschäfte Thurgau im Rathaus Weinfelden begrüssen. Thema des Anlasses war die Frage, wie Fachgeschäfte mit herausragendem Service einen echten Mehrwert schaffen können.

 

Zita Langenstein alias «Zita the Butler» zeigte auf, was der Detailhandel von der Form der persönlichen Dienstleistungen lernen kann. Persönliche Beratung und Fachwissen sind Möglichkeiten, um sich von der Onlinewelt abzuheben. Sie erkärt, dass Service Excellence bedeutet freundlich zu sein, Kundenbedürfnisse zu erkennen und Erlebnisse zu schaffen, die in Erinnerung bleiben. Besonders eindrücklich waren ihre Ausführungen zum Umgang mit Reklamationen. Diese würden häufig als Belastung wahrgenommen werden. In Wirklichkeit seien sie jedoch eine grosse Chance. Studien haben gezeigt, dass Kunden, deren Anliegen professionell gelöst werden, oft loyaler sind als Kunden, die nie reklamiert haben. Ausserdem erkärte die Referentin, dass exzellenter Service auch mehr Zufriedenheit für die Verkaufenden bringt. Nach dem Referat konnten sich die Gäste während eines Apéros austauschen. 

 

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Quelle: Lorem Ipsum

«Wenn wir auf das Leben schauen, sind Freud und Leid, Glück und Unglück sehr nahe beieinander. Das hat uns die diesjährige Silvesternacht anschaulich vor Augen geführt»

«Wenn wir auf das Leben schauen, sind Freud und Leid, Glück und Unglück sehr nahe beieinander. Das hat uns die diesjährige Silvesternacht anschaulich vor Augen geführt»

Glücklichere Nachrichten konnte der Stadtpräsident gleich zu Beginn des Anlasses überbringen, als er dem höchsten Weinfelder gratulierte. Stadtparlamentspräsident Markus Schönholzer feierte an diesem Tag seinen 50. Geburtstag, bekam vom Stadtpräsident ein EnergiePäckli, passend zu seinem Hobby, dem Laufsport. «Bei den meisten Volksläufen gibt es zehnjährige Alterskategorien. Ü20, Ü30, Ü40 und so weiter. Mit dem 50. Geburtstag steigst du in eine neue Kategorie auf», sagt Simon Wolfer. «Ja, ich sage auf, weil ab diesem Alter wird das Teilnehmerfeld erfahrungsgemäss immer dünner.» Unter grossem Applaus überreicht der Stadtpräsident Markus Schönholzer das Energie-Päckli – und dieser steht kurze Zeit später, nach zwei Stücken von Jakob Herzogs CelloGruppe der Musikschule Weinfelden, gleich selber im Einsatz.

Interview auf der Bühne

Kommunikationsleiter Basil Höneisen führt mit ihm und Simon Wolfer ein Interview. Ob er sich als Stadtparlamentspräsident und somit höchstem Weinfelder fühle wie ein König mit Krone und rotem Mantel, will Höneisen von Schönholzer wissen. «Nein. Aber immerhin darf ich im Parlament auf dem grössten Stuhl sitzen», antwortet dieser. «Das Wichtigste im Amt als Stadtparlamentspräsident ist vor allem die Leitung der Sitzungen.» Im weiteren Verlauf des Interviews heben Schönholzer und Wolfer die konstruktive Diskussionen hervor, welche die Weinfelder Politik prägen. «Keine ‹Knatsch-Zone› also», kommt Basil Höneisen zum Schluss.

Der Stadtpräsident gratulierte dem höchsten Weinfelder persönlich.
Jennifer Rickenbach mit «Zita the Butler» im Rathaussaal.

Bevor es an den Apéro geht und die vielen Gäste mit Wasser und Wein auf das neue Jahr anstossen, dankt Simon Wolfer allen Beteiligten und sagt: «Weinfelden ist eine lebendige Stadt, getragen von grossem privatem Engagement, von einem dörflichen Zusammenhalt und von gegenseitigem Respekt.» Für ihn fühle sich der Beginn eines neuen Jahres an, wie der Marktplatz an einem frühen Morgen. Es ist noch ganz ruhig und in der Mitte des Platzes steht beständig die grosse Linde; sie ist tief verwurzelt und sie zeigt, dass es immer weitergeht, egal was drumherum alles passiert ist und was noch passieren wird. «Geniessen Sie noch diese anfängliche Ruhe, Leere und Sauberkeit, die den Jahresbeginn kennzeichnet. Und helfen Sie anschliessend durchs Jahr 2026 hindurch tatkräftig mit, dass das Leben mit all seinen vielen Facetten wieder in unsere schöne Stadt zurückkehrt.»

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