Eines der letzten Holzelemente findet seinen Platz im neuen Anbau des Ökonomiegebäudes auf dem Weingut Burkhart.

Spargelplausch und Einblick in den Weinkeller

In den vergangenen Jahren hat das Erlebnisweingut Burkhart in Weinfelden die bebaute Rebfläche kontinuierlich ausgebaut. Nun zieht Michael Burkhart auch im Keller nach und erweitert das Ökonomiegebäude. Der frisch aufgerichtete Anbau kann vom 1. bis 3. Mai im Rahmen der Degustationstage und Spargelgenuss besichtigt werden.
Mario Testa

Das Ökonomiegebäude auf dem Erlebnisweingut Burkhart stammt bereits aus dem 21. Jahrhundert. Und dennoch bietet es bereits nicht mehr genug Platz für Winzer Michael Burkhart und sein Team vom Erlebnisweingut Burkhart. «In den vergangenen Jahren haben wir unsere Rebfläche um über einen Drittel ausgebaut. Zudem haben wir Maschinen, die kaum noch Platz finden im Ökonomiegebäude.» Beim Bau des Gebäudes im Jahr 2003 lag der Fokus noch auf einem einfachen Gebäude mit offenen Maschinen- und Entladungsräumen im Obergeschoss und einem einfachen Weinlager, Barriqueraum, Stahltanks sowie einem kombinierter Verkaufs- und Arbeitsbereich im Erdgeschoss. «Wir verlieren nun aber sehr viel Zeit, weil wir den Arbeitsbereich jedesmal umstellen müssen», sagt Michael Burkhart. Deshalb habe er sich seit ein paar Jahren Gedanken um eine Optimierung gemacht und ist diese nun mit dem Werner Keller Architekturbüro AG in Weinfelden angegangen.

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«In den vergangenen Jahren haben wir unsere Rebfläche um über einen Drittel ausgebaut. Zudem haben wir Maschinen, die kaum noch Platz finden im Ökonomiegebäude.»

Dank einer modernen Erweiterung des Ökonomiegebäudes meistert das Weingut Burkhart gleich mehrere Herausforderungen. Einerseits ermöglicht der Raum nun separate Bereiche für alle Prozesse der Weinproduktion. Permanentes Umstellen ist nicht mehr nötig. Andererseits kann das Gebäude nun auch in einen isolierten und geheizten sowie in einen unisolierten und ungeheizten Bereich unterteilt werden. Des weiteren können Burkharts nun auch die neuen Vorgaben für einen sauberen und sicheren Wasch-, Betankungs- und Reinigungsplatz erfüllen, welcher der Kanton in der Landwirtschaft fordert. «Die Vorgaben des Kantons sind anspruchsvoll. Aber wir haben diese Aufgabe als Chance gesehen, unsere Abläufe zu optimieren – und bauen deshalb nun zum dritten Mal innert 25 Jahren», sagt Michael Burkhart. Mich freut diese gelungene Erweiterung sehr. Wir haben wieder mehr Platz, die Abläufe sind optimiert und der Betrieb nachher ist sicher ein zeitgemässes Beispiel.»

 

Dank des Anbaus und den optimierten Abläufen wird das Erlebnisweingut noch nachhaltiger. «Den grössten Teil unseres Stromverbrauchs generieren wir mittlerweile selber», sagt Nicole Burkhart. Dank eines grossen, neuen Speichers verbessert sich die Situation zusätzlich. «Zudem arbeiten wir im Ökonomiegebäude nun weiter konsequent von oben nach unten, so können wir zusätzlich auch Transportenergie einsparen. Nachhaltigkeit ist uns ein grosses Anliegen.»

Einblick und Genuss vom 1. - 3. Mai

In diesen Tagen wird der Rohbau fertig gestellt und Richtfest gefeiert.Die vielen Neuerungen kann das Team Burhkart deshalb allen Interessierten im Rahmen der Degustationstage vom 1. bis 3. Mai zeigen. Immer um 14 Uhr findet eine Führung durchs Weingut statt. «Dazu können den ganzen Tag hindurch unsere Weine degustiert werden – unter ihnen auch unser neue alkoholfreie Cuvé Schloss Weinfelden – und wir servieren feine Spargeln aus der Region dazu», sagt Nicole Burkhart. Verantwortlich für den Spargelgenuss sind Jürg und Olivia Langer, das ehemaligen Trauben-Wirtepaar. erlebnisweingut.ch

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