Wenn es im Sommer unangenehm heiss wird in den eigenen vier Wänden, gibt es gute Alternativen zu Klimaanlagen. Eine günstigere, ökologischere und langfristigere Lösung sind Hitzeschutz-Folien, welche auf die Fenster montiert werden. «Mit diesen Folien kann man den Temperaturanstieg im Haus um bis zu acht Grad reduzieren», sagt Patrick Keller, Geschäftsführer der DEVITA. AG aus Märstetten. «Diese Folien haben in der jüngsten Vergangenheit einen grossen technischen Fortgeschritt erreicht. Forciert wurde die Entwicklung durch die zunehmende Hitze und das Umwelt-Bewusstsein der Leute. Heute kontaktieren uns deshalb auch immer mehr Private, lange waren es vorwiegend Firmen.»
Die Vorteile der Folie gegenüber einer Klimaanlage beispielsweise sind vielzählig. «Klimaanlagen sind manchmal bautechnisch nicht umsetzbar. Zudem brauchen sie teils teuren Strom und müssen gewartet werden. Hitzeschutz-Folien werden einmal appliziert und halten dann im Premium-Segment so lange wie das Fenster selbst», sagt Patrick Keller. Die Folien sind auch kombinierbar, beispielsweise mit Folien für Sichtschutz oder Einbruchschutz. Zudem gibt es auch günstigere Produkte, je nach Zweck und Budget.
«Mit diesen Folien kann man den Temperaturanstieg im Haus um bis zu acht Grad reduzieren»
Patrick Keller, Geschäftsführer der DEVITA.
Ausbildung und Übung sind nötig
Für das Anbringen der speziellen Folien sind bei der DEVITA. AG die beiden Fachspezialisten Marco Schwarzenbach und Pascal Sidler zuständig. Ihre Arbeit fängt mit einer Stress-Analyse der Fenster an. Dabei wird jedes einzelne Fenster auf seine Stabilität hin untersucht und bestimmt, ob und wie diese unbedenklich beklebt werden können.
Mit der Kundschaft wird der gewünschte Grad des Hitzeschutzes besprochen um innerhalb der Palette von Folienstärken und -qualitäten, die Passende zu finden. «Es ist individuell, wieviel man wo rausholen kann. Das hängt auch von der Beschaffenheit der Fenster und Dichtungen ab», sagt Marco Schwarzenbach.
Die Folien können auf jegliche Fenster appliziert werden, sowohl bei Gewerbebauten wie auch bei Privatliegenschaften. «In Produktions-/Lagerhallen, Verkaufs- oder Büroräumen kann eine Hitzereduktion auch die Leistung der Mitarbeitenden merklich steigern. Bei Privaten kann es nebst dem Hitzeschutz auch ein Blendschutz oder Sichtschutz sein.» Von aussen sind die Folien auf den Fenstern kaum zu erkennen, nur die stark verdunkelnden oder spiegelnden.
Für perfekte Resultate müssen die Folien-Spezialisten Zusatzausbildungen durchlaufen. Nur wer über diese verfügt, darf überhaupt die Premium-Folien des Herstellers applizieren. Und dann braucht es viel Erfahrung und ideale Bedingungen. «Die richtigen Temperaturen, kein Wind, kein Staub. Das alles ist wichtig, damit die Folie die optimale Klebekraft entwickeln kann», sagt Pascal Sidler. Er und Marco Schwarzmann applizieren die Folien nass und schaben dann das Wasser mit einem Rakel unter der Folie weg. So blieben keinerlei Einschlüsse zurück und die neue Folie bereitet Freude und Lebensqualität.
Eine Investition in Hitze- und Sonnenschutzfolien lohnt sich. Die Kosten hängen von einigen Faktoren ab, was vor Ort in der Beratung besprochen wird. «Im Bereich der Folien ist es ein hochwertiges innovatives Produkt, welches sich jedoch schnell amortisiert. Im Gegensatz zu einer Klimaanlage ist es doch ein Schnäppli», sagt Marco Schwarzenbach. www.devita.ch / 071 622 08 33


