Der mit Platanen bestückte Platz zwischen Schulhaus Pestalozzi und Rathausstrasse gehört der Schulgemeinde. Dennoch arbeiten nun Stadt und Schule zusammen, um den kürzlich neu bekiesten Platz in ein Boule-Spielfeld zu transformieren. Die Idee entsprang einer von Schulleiter Michel Carillo lancierten Umfrage, welche ergab, dass die Schüler den Pausenplatz als mangelhaft bewerten. «Ich habe die Stadt kontaktiert, um zu fragen, ob man an einem gemeinsamen Projekt Interesse hätte. Wir entschieden uns dann für Boule, wobei anfangs auch Schach im Raum stand», sagt Michel Carrillo.
Geteilte Kosten
Die Kosten für das Projekt tragen Schule und Stadt je zu 50 Prozent. Roger Stalder, Leiter der Fachstelle für Gesellschaft und Gesundheit, bekräftigt, dass der Boule-Platz allen etwas nütze.
«Während der Schulpausen haben die Schüler und Schülerinnen natürlich Vorrang, aber ansonsten ist der Platz für alle gedacht und auch immer offen.»
Bald wird eine Kiste mit der nötigen Ausrüstung, samt Kugeln und dem Ball, den man auch Schweinchen nennt, aufgestellt. Dazu kommt ein Schild, um die neue Spielzone klar zu markieren. Auf diesem sollen auch die Nutzungsregeln niedergeschrieben sein. Eröffnet wird der Boule-Platz am nächsten «Wyfelder-Fritig». Sowohl Michel Carillo als auch Roger Stalder erhoffen sich, dass der Pausenplatz und das Marktplatz-Gebiet dadurch aufgewertet werden. «Vielleicht bildet sich sogar eine Boule-Gemeinschaft in Weinfelden», sagt Stalder.


